Diese Wiki-Seiten wurden von Studenten im Rahmen der Vorlesung GameDesign am efi erstellt.

Lisa: The Painful

von Dingaling Productions(Austin Jorgensen)

TypRPG, Indie, Abenteuer
SpielerSingleplayer
ArchitekturPC
Spieldauerca. 20h
Fortsetzungen/Spin-OffsLisa: The First,
Lisa: The Joyful
Fanmade GamesLISA: The Pointless,
LISA: The Hopeful


Beschreibung

Nach einer globalen Katastrophe sind alle Frauen verschwunden oder gestorben. Die Welt ist in Anarchie verfallen, wodurch sich die gewalttätige, perverse und skurrile Natur der Männer zeigt. Lisa erzählt die verstörende Geschichte eines gebrochenen Mannes, der nach einigen Jahren in dieser postapokalyptischen Einöde ein weibliches Baby findet und dieses groß zieht. Als dieses nun schon fast jugendlich Kind von den anderen Männern entführt wird, beginnt die brutale Suche nach dem Mädchen. Unter dem charmanten und lustigen Äußeren verbirgt sich eine Welt voller Ekel und moralischer Erniedrigung. Der Spieler wird gezwungen schwere Entscheidungen zu treffen, die den Spielverlauf dauerhaft beeinflussen.

Formales Design

  • 2D RPG mit rundenbasiertem Kampfsystem mit ungewöhnlichen Statuseffekten und Kombos
  • Das einzige Ziel ist es, seine Tochter zu finden und sicher wieder von den Männern zu verstecken, egal was getan werden muss
  • Ressourcenmanagement ist sehr wichtig, da nur einmal gespeichert werden kann (Pain-Mode), Kämpfe sehr schwer und Items begrenzt sind

Emotionales Design

  • Der Main Charakter ist ein gebrochener Mann, der einen neuen Lebenssinn für sich entdeckt hat
  • Auf der Reise nach der Suche des Mädchens fühlt man mit dem Main Charakter, auch wenn dieser fragwürdige Aktionen ausführt
  • Das Spiel bietet eine Vielzahl von Begleitern mit interessanten Persönlichkeiten, die auch Sterben können
  • Man muss brutale Entscheidungen treffen, welche den Spielverlauf drastisch verändern können
  • Ungewöhnlicher Humor, der das düstere Setting auflockert

Mediales Design

  • Alle Character Modelle sind einzigartig
  • Spielt in einer Post-apokalyptischen Welt ohne Frauen, in der man nur teilweise in Erfahrung bringt, was dazu genau geführt hat
  • Sehr interessante und einzigartiger Soundtrack

Bewertung

Wie der Name bereits sagt, ist das Spielen dieses Spiels an vielen Stellen Schmerzhaft. Ich habe eine längere Pause vom spielen einlegen müssen, da das Spiel an manchen Stellen sehr abstrakt und depressiv werden kann. Alle Entscheidungen, die man in diesem Spiel fällt, haben einen starken Einfluss auf das Spiel selbst, wodurch ich mir sehr schwer mit einigen getan habe. Des Weiteren nimmt das Spiel einem nicht unbedingt an der Hand. Viele Spielmechaniken werden einem im Laufe des Spiels auf natürliche Art und Weise beigebracht. Obwohl ich kein großer Fan von rundenbasierten RPGs bin, war ich positiv über das Kampfsystem in Lisa überrascht, da jeder spielbare Character einzigartige Fähigkeiten besitzt und viele interessante Statuseffekte anwendbar sind. Die Welt ist sehr atmosphärisch und die Musik sehr interessant. Das Spiel hat einen sehr schwarzen Humor, was mit persönlich aber gefallen hat, da es zum Setting gepasst und zumindest ein wenig von der düsteren Spielweilt abgelenkt hat. Lisa ist ein Spiel, das ich nicht jedem empfehlen kann. Ich bin aber froh, dass ich das Spiel gespielt habe. 8/10

Referenzen


Ibrahim Aktürk, WS 2020/21

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